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WERNE

Denkmäler

GLAUBE UND GEMEINSCHAFT

Die Stadt Werne entstand im 9. Jahrhundert als Siedlung rund um ein Gotteshaus, einen Vorgängerbau der Kirche St. Christophorus. Bis ins 20. Jahrhundert bildeten Kirche und Religion einen Dreh- und Angelpunkt für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Feste, Prozessionen, Messen und Gebete strukturierten Jahre und Tage. Viele dieser Rituale wurden in…

TOD UND GEDENKEN

Mit dem Tod verschwindet ein geliebter Mensch nicht aus unseren persönlichen Erinnerungen. Ebenso lebt das Andenken an Opfer von Krieg und Gewalt im kollektiven Gedächtnis einer Gemeinschaft weiter. Jedenfalls solange diese bereit ist, dieses Gedenken zu pflegen. So wie es in Werne beispielsweise am Volkstrauertag oder am 27. Januar, dem Tag der Befreiung von Auschwitz, …

ANDACHT UND GEBET

Im Unterschied zu Gotteshäusern dienten Bildstöcke und Wegkreuze nicht der gemeinschaftlichen, sondern der individuellen Frömmigkeit. Der Anblick des Gekreuzigten oder einer Gottesmutter mit Kind sollten Wanderer oder Bauern zu stiller Versenkung in Freud und Leid anregen. Die Betrachtenden sollten in eine Art Dialog mit Maria oder Jesus treten: mit der trauernden Mutter leiden…

Sicherheit und Mobilität

Das Leben in spätmittelalterlichen Städten schwankte zwischen Schutz vor Gefahren durch Abgrenzung nach außen und der Notwendigkeit, sich für lebensnotwendige Handelsbeziehungen aus der Begrenzung zu bewegen. Die Stadtmauer schütze für räuberischen Überfällen und vor kriegerischen Angriffen. Die Hornebrücke erleichterte den Kaufleuten den Zugang zu stadtfernen Märkten. Im 20. Jh. ermöglichte der Anschluss an das Eisenbahnnetz weitreichende  Handelsbeziehungen.